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ALDI LOGISTIKZENTRUM

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Bürgerbegehren in Gilching gestartet

Rund 1250 Unterschrift für Bürgerentscheid notwendig 

Gilching Kein anderes Thema hat seit der Forderung nach einer Umgehungsstraße in Gilching derart viele Bürger aktiviert, wie das Projekt Aldi-Logistikzentrum. Bereits 210 Bürger unterzeichneten den Antrag für einen Bürgerentscheid.    

Der Saal im Schützenhaus war auch nach Öffnung der Nebenräume viel zu klein, um den gut 200 Gästen, die auf Einladung einer überparteilichen Initiative unter Federführung von Matthias Vilsmayer (FW) zum Info-Abend gekommen waren, Platz zu bieten. Wobei die Befürworter eines Aldi-Logistik-Zentrums beim Standort Gewerbepark Gilching Süd deutlich in der Überzahl waren. Kein Freund der Planungen ist Alfred Gesierich. Der Steuerberater von Manfred Herz hatte bereits im Vorfeld in Zusammenarbeit mit dem CSU-Gemeinderat Argumente gegen ALDI gesammelt und auf seiner Internetseite veröffentlicht. Er ergriff auch auf dem Info-Abend als erster das Wort und referierte über, seiner Meinung nach fraglichen, Steuerzahlungen durch ALDI, die durch Kreis- und Bezirksumlagen ad absurdum geführt werden. Sowohl Michael Klöter von ALDI, wie auch Altbürgermeister Heinrich Will (CSU) versuchten ihm mehrmals das komplizierte Steuersystem zu erklären und dass Gilching in jedem Fall, auch finanziell, Nutznießer sein wird.

 

Klöter hatte außerdem dem Gilchinger Ratsgremium den jüngsten Steuerbescheid zur Verfügung gestellt. Danach werden rund eine Million Gewerbesteuern erwartet. Wobei nicht feststeht, wie einmal die Aufteilung zwischen Gauting und Gilching sein soll. Das wäre noch  Verhandlungssache zwischen den Gemeinden , erklärte Vilsmayer. Wie berichtet, hoffen die Befürworter, dass ALDI zu zwei Drittel auf Gautinger und ein Drittel auf Gilchinger Flur entsteht. Die Erschließung allerdings würde über das Gewerbegebiet Gilching Süd gehen. Zu Wort meldeten sich auch zahlreiche Bürger, die die reine Geldgier der Gegner nicht nachvollziehen konnten. Sie reden dauernd davon, wie viel Geld in die Tasche fließt. Warum sehen sie eigentlich nie die Chancen, die das Projekt sonst noch bietet? , sagte Karl-Heinz Gruber. Helmut Pabst, ehemaliger CSU-Gemeinderat, bedauerte die merkwürdigen Strömungen, die nicht im Sinne des Bürgers sind. Deshalb ist eine demokratische Abstimmung durch einen Bürgerentscheid notwendig . Hermann Dejako, Vorsitzender des Gilchinger Gewerbeverbands, warnte außerdem davor, leichtfertig das Projekt aus der Hand zu geben. Wir hatten unter unseren Mitgliedern eine Befragung gemacht. Von 28 Rücksendungen waren 26 für das Logistikzentrum. Wir brauchen nämlich auch nieder qualifizierte Arbeitsplätze.  

Insgesamt werden rund 1200 Unterschriften für einen Bürgerentscheid benötigt (siehe dazu...). Die Internetadresse, auf der auch eine Unterschriftenliste abrufbar ist, lautet: www.gilching-gewinnt.de.